Erfahrungsbericht 6 – Parkinson mit Body-Lewy-Demenz

Erfahrungsbericht eines Patienten mit kombiniertem Parkinson, Body-Lewy-Demenz und Alzheimer-Demenz aus der Praxis von Prof. Dr. med. Musa Citak

„Es ist einfach unglaublich!“

Erfahrungsbericht 6 - Body-Lewy-Demenz - Alzheimer Deutschland
Symbolische Darstellung

Die Vorgeschichte:
M. S. ist ein 80-jähriger Mann, der bis zu seinem 76. Lebensjahr (2018), trotz bereits entstandener Parkinson-Erkrankung sein eigenes mittelständisches Unternehmen im Bereich Energietechnik gemeinsam mit seiner Frau E. S. führt. Er hat das Unternehmen aufgebaut und ist Unternehmer mit Leib und Seele. Seine Kund*innen und seine Mitarbeiter*innen schätzen ihn sehr, er ist innovativ und arbeitet Lösungs-orientiert, ein richtiger Tüftler, der nicht an Ruhestand denkt wie so viele in seinem Alter.

Im Jahre 2012 zeigen sich bei Herrn S. erste Anzeichen, dass irgendetwas nicht stimmt: Er vergisst ständig Dinge und die Beine wollen nicht mehr so recht mitmachen, das Gehen fällt ihm merkwürdig schwer. Nach einigen Monaten werden die Beschwerden und auch die Vorkommnisse massiver: Er verläuft sich in der Firma und findet mitunter nicht mehr nach Hause. Die Familie fährt ins nahe Universitätsklinikum.

Die schwierige Diagnosestellung: Es vergehen Jahre, bis man weiß, was mit M. S. wirklich los ist.

Die folgenden Jahre sind geprägt von Untersuchungen, Tests, Einschätzungen und verschiedensten Medikamenten-Gaben und deren Dosierungen. Dass Herr S. unter einer Form von Morbus Parkinson leidet, ist bald klar – aber da muss noch mehr sein. Der Parkinson äußerst sich bei ihm vor allem in Steifigkeit und immer unsicherer werdenden Gangbild. Der bekannte Tremor, also das Zittern und das Schütteln, bleibt ihm immerhin erspart.

Schließlich, im Jahr 2018, fällt die Diagnose: M. S. leidet nicht mehr nur unter Parkinson, sondern auch an Demenz, Typ: Body-Lewy (diese Demenzform wird durch die sog. Lewy-Körperchen in den Nervenzellen ausgelöst und wird bei ca. 5% der Demenz-Patient*innen diagnostiziert). Hinzu kommt aber auch noch der Typus Alzheimer-Demenz. M. S. leidet also an drei neurodegenerativen Erkrankungen gleichzeitig. Das Unternehmen hat er zwischenzeitlich längst an Ehefrau und Sohn weitergegeben und die Familie arrangiert sich mit der Erkrankung so gut es geht.

Ein Krankenhausaufenthalt mit Folgen.

2019, M. S. leidet nun auch unter Herzinsuffizienz, werden ihm in einer Klinik zwei Stents gelegt. Doch es kommt zu Komplikationen: M. S. fällt ins Koma! Eine Woche lang bangen Familie und Ärzt*innen um sein Leben. Er erwacht, doch das Koma hinterlässt seine Spuren. M. S. baut nochmals massiv ab, er kann nicht mehr allein gehen, kaum noch sprechen und die Orientierungsfähigkeit ist dahin. Ehefrau und Sohn können ihn nicht mehr zu Hause pflegen. Gott sei Dank finden sie ein wunderbares Pflegeheim ganz in der Nähe ihres Zuhauses.

Laufen kann Herr S. nun gar nicht mehr. Der Rollstuhl ersetzt seine Beine. Die Familie holt M. S., so oft es geht, nach Hause. Das ist jedes Mal ein Drama: Bis zu vier Personen mühen sich ab, Herrn S. ins Auto zu hieven, anders kann man es nicht nennen.

November 2021: Ein Fernsehsender berichtet über die Transkranielle Pulsstimulation.

Es ist nichts mehr zu machen, sagen die Ärzt*innen. Doch dann sieht Frau S. zufällig den Bericht über die TPS in den Abendnachrichten von RTL. Kann das sein, was ist das, diese Transkranielle Pulsstimulation? Sie fragt ihre Hausärztin. Diese kennt die TPS noch nicht, aber sie informiert sich: „Machen Sie das, Frau S., und wenn es nicht hilft, so kann es doch nicht schaden. Es gibt derzeit nichts, was ihrem Mann helfen könnte.“

Gesagt, getan. Frau S. und ihr Sohn telefonieren. Die Leitungen sind überlastet. Doch dann endlich ein Rückruf: Es ist Prof. Dr. med. Musa Citak aus Hamburg. M. S. ist ein besonderer Fall, aber Prof. Citak ist, wenn auch vorsichtig, guten Mutes. Und nochmals hat Familie S. Glück: Prof. Citak ist bereits in den Vorbereitungen einer zweiten TPS-Praxis in Berlin. Am 15. Januar 2022 wird der NEUROLITH (das Stoßwellen-System zur TPS) nach Berlin ausgeliefert und schon am nächsten Tag erfolgt die erste Behandlung.

Nach fünf Behandlungen am 27.01.22: Die Familie isst gemeinsam im Restaurant und wandert durch ein Berliner Einkaufszentrum.

Nun im Stakkato: Nach der ersten Behandlung ist M. S. etwas verwirrt. Er fühlt sich wunderlich. Nach der zweiten Behandlung am Freitag, den 21. Januar erwachen die Lebensgeister, M. S. verliert seine Agonie. Er spricht, er fragt nach, er wird aktiv. Nun will die Familie nach Hause fahren und bereitet das Auto für den Transport vor. Als alles fertig ist – da ist M. S. plötzlich weg. Der Rollstuhl steht verlassen da. Nach der ersten Schrecksekunde entdecken Ehefrau und Sohn den verloren Geglaubten: Er hat sich selbst ins Auto gesetzt (!) und will, dass man endlich losfährt.

Am Samstag ist die Familie zum Geburtstag einer Freundin eingeladen. M. S. ist dabei – zu Fuß, ohne Rollstuhl. Die Freunde sind fassungslos: „Wie siehst du denn aus? Um Jahre jünger. Und du kannst ja laufen!“ M. S. feiert mit, er erzählt, er lacht, er erkennt jeden in der großen Runde: „Natürlich kenne ich dich, wieso fragst du?“ erwidert er einem fassungslosen Freund. Alle sind schlicht fassungslos und den Tränen nahe.

Am Montag fährt die Familie wieder nach Berlin. Man wohnt in einem Hotel in der Nähe des Ärztehauses von Prof. Citak. Das Ehepaar geht dorthin nun zu Fuß. Selbst Prof. Citak, erfahrener und sich der Wirkweise der TPS bewusster Arzt, staunt: Es gibt bei ihm schon viele Fälle, die man – ja, durchaus – als sensationell bezeichnen kann. Aber oft dauert es eine Weile, bis das Gehirn die Stoßwellen-Impulse des NEUROLITH regenerativ sichtbar umsetzt. Bei M. S. hat sich ein Turbo eingeschaltet.

Gestern, am 27.01.22 sitzt die Familie beim Mittagessen, als sie das erste Mal mit Alzheimer Deutschland telefoniert. M. S. ist „gut drauf“ und isst mit Appetit. Danach geht man shoppen, zu Fuß, leichten Schrittes, Alzheimer Deutschland ist soz. „live“ am Telefon dabei. Am Freitag, den 28.01.22 ist die letzte Behandlung mit der TPS. Wir berichten weiter über M.S. und seine überglückliche Familie.

Anmerkung: Der Fall von Herrn M. S. ist ein großer Behandlungserfolg und er ist nicht der einzige in dieser Kategorie. Aber wir möchten explizit darauf hinweisen, dass nicht jede TPS-Initial-Behandlung gleich solche Wirkungen zeigt bzw. zeigen kann. Jeder Fall ist individuell. Ziel der TPS ist zunächst die Verbesserung der Symptomatik und die Erhöhung der Lebensqualität.

05. April 2022 – Update zur weiteren Entwicklung von Herrn M. S.

Sein Gesamtzustand hat sich dank der Transkraniellen Pulsstimulation (TPS) weiterhin verbessert. Es geht ihm körperlich und geistig sehr gut, er genießt sein Leben und der Rollstuhl wurde nie wieder gebraucht. Die ganze Familie S. möchte nun etwas unternehmen: „Wir sind so glücklich und wir haben der TPS und Prof. Citak so viel zu verdanken, dass wir mithelfen möchten, mehr Menschen auf diese wunderbare Therapie aufmerksam zu machen. Gerne zeigt sich mein Mann nun auch mit Fotos und Videos, damit auch die letzten Skeptiker sich vielleicht ein bisschen mehr und unvoreingenommener mit der TPS beschäftigen!“ sagt Gattin E. S. heute am Telefon.

Gesagt, getan: Nachfolgend sehen Sie Herrn M. S., der früher samt Rollstuhl und teils festgebunden, damit er nicht aus seinem Gefährt fällt, die Treppen hinauf- und hinabgetragen werden musste, beim täglichen Treppensteigen….

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Alzheimer Deutschland