Die Transkranielle Pulsstimulation (TPS®) in der Praxis

Die TPS-Behandlung ist sicher, schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen.

Alzheimer-Demenz - Anamnese - Erstuntersuchung
Anamnese (Symbolbild)

Vor Beginn der Therapie stehen die Beratung und die Anamnese. Hierzu kommen der/die Patient*in  in Begleitung eines Angehörigen oder einer sonstigen betreuenden Person in die Praxis. Bitte bringen Sie hierzu alle neurologischen Unterlagen, sonstige Befunde (z. B. Laborwerte) sowie idealerweise vorhandene MRT/MRI-Daten mit (Kernspintomographie) mit.

Anhand dieser Daten und durch das persönliche Gespräch können wir den aktuellen Status der Erkrankung ermitteln und auch eruieren, ob und welche weiteren Indikationen rund um die Behandlung betrachtet bzw. berücksichtigt werden sollten.

QEEG – vorbereitende, weitere Diagnostik

Darüber hinaus erstellen wir vor Beginn der Behandlung ein sog.  QEEG (quantitative Elektroenzephalographie). Bei diesem diagnostischen Verfahren werden die Gehirnwellen des Patienten nicht qualitativ, sondern quantitativ ausgewertet. Die QEEG gibt dabei einen Überblick über die Verteilung der Amplituden von Gehirnwellen. Nach erfolgter Therapie mit dem NEUROLITH wird diese Diagnostik wiederholt, um auch auf diesem Wege den Erfolg der Behandlung zu überprüfen und zu dokumentieren.

Der Verlauf der TPS®-Therapie

TPS-Behandlungsverlauf

Eine Therapie-Sitzung dauert in der Regel etwa 30 Minuten. Insgesamt umfasst eine TPS®-Behandlungsserie durchschnittlich 6 Sitzungen, die innerhalb von 2 Wochen stattfinden.

Das patentierte System NEUROLITH®, mit dem die TPS® durchgeführt wird, wird dabei mit den persönlichen Daten des Patienten/der Patientin gespeist. Hierzu verwendet man die Geräte-interne BodyTrack®– Software. Damit erfolgt eine schnelle und einfache Kalibrierung der Kopfform mit den patienteneigenen MRI-Daten. So kann während der Behandlung jeder applizierte Puls, der mit einem Hand-Applikator vom Arzt über die Kopfhaut in das Gehirn eingeleitet wird, in Echtzeit betrachtet und dokumentiert werden. Dies bedeutet auf dem Bildschirm sehen Arzt und Patient*in genau, welcher Bereich des Gehirns gerade erreicht und aktiviert wird. Anschließend setzt der Patient/die Patientin eine Brille zur Positionserkennung des Kopfes auf. Während der Behandlung bewegt der Therapeut das Handstück an den entsprechenden Stellen sanft über die Kopfhaut. Pro Behandlung erfolgen exakt 6.000 Pulse.

Für Patienten ist die TPS® schmerzfrei und unkompliziert. Der Patient/die Patientin sitzt entspannt in einem Behandlungsstuhl und kann sich jederzeit frei bewegen. Auch ist keine Einnahme von Medikamenten notwendig und im Anschluss kann der normale Tagesablauf fortgeführt werden.

Fazit: Die Transkranielle Pulsstimulation (TPS®) ist eine sanfte, angenehme und völlig schmerzfreie Therapie, die, salopp gesagt, durchaus mit einem Friseurbesuch verglichen werden kann. Wir sehen in der Praxis, dass etwaige Ängste vor Therapiebeginn sich sofort legen und Patient*in und Angehörige verblüfft über die vermeintliche Einfachheit der Therapie sind!

Alzheimer Deutschland