Häufig gestellte Fragen

Fragen und Antworten zur Behandlung mit der Transkraniellen Pulsstimulation

Welche Voraussetzungen müssen zur TPS-Behandlung gegeben sein?

Voraussetzung für die Behandlung mit der Transkraniellen Pulsstimulation (TPS®) ist die eindeutige Diagnose Morbus Alzheimer oder Demenz durch eine/n Neurologin/Neurologen.

Wie auf dieser Website im Bereich „Ausblick“ beschrieben, können Sie uns aber auch gerne bzgl. der Behandlung von Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, Z. n. Schlaganfall und anderen neurologischen Indikationen kontaktieren.

Welche Patienten-Unterlagen müssen zur Verfügung gestellt werden?

Bitte bringen Sie alle neurologischen Unterlagen, MRT/MRI-Daten (Kernspintomographie) auf einem Datenträger und/oder in gedruckter Form mit. Ebenso bringen Sie sonstige medizinischen Befunde und Labordaten, die so aktuell wie möglich sein sollten, mit zur Anamnese.

Wird die TPS ambulant durchgeführt und wie läuft die Therapie ab?

Ja, die Therapie wird rein ambulant durchgeführt. Sie können vor und nach der Behandlung ganz normal Ihren sonstigen Tätigkeiten nachgehen. Auch können Sie vor und nach der Behandlung essen und trinken, was Sie möchten. Den genauen Ablauf der Therapie lesen Sie im Bereich „Die TPS in der Praxis“ nach.

Wie erkenne ich die Wirksamkeit der TPS?

Im medizinischen Bereich sehen wir die Erfolge sehr rasch anhand der QEEG-Daten (quantitative Elektroenzephalographie), einem Diagnoseverfahren, das wir direkt in der Praxis durchführen. Weitere MRT/MRI-Daten, die Ihr Neurologe durchführen lässt, zeigen dann in der Folge Veränderungen im Gehirn.

Auf persönlicher Ebene zeigen sich die Wirkungen der Behandlung bald auf direkte Weise sowohl für den Patienten/die Patientin selbst wie auch für die Angehörigen und das soziale Umfeld. In der Regel treten die ersten Verbesserungen sichtlich erkennbar ab der 2. oder 3. Behandlungseinheit auf. Ein Patient beschrieb dies letzthin (November 2020) so: „Es ist, als habe es ‚klick‘ gemacht und mir hätte jemand eine Decke vom Kopf gezogen, so dass ich wieder klarsehen kann.“

Wie lange hält der Erfolg der TPS-Therapie an?

Bei der TPS zeigen sich signifikante Steigerungen im CERAD-Test (bei CERAD handelt es sich um eine Sammlung verschiedener Demenz-Tests, mit denen der Schweregrad der Demenz beurteilt werden kann) sowie ein Abfall des Becks-Depressions-Index (ein psychologisches Testverfahren, das die Schwere depressiver Symptomatik im klinischen Bereich erfasst). Diese Steigerungen bleiben gemäß Studien jedenfalls in den ersten drei Monaten nach Behandlung nahezu stabil.

Wieso wird eine Auffrischung nach dem ersten Behandlungszyklus von sechs Einheiten empfohlen?

Diese Empfehlung ergibt sich aus den Studienparametern. Diese zeigen, dass eine Auffrischung mit einer Behandlung alle sechs Wochen drei Monate nach dem ersten Behandlungszyklus die Signifikanz der Wirkung beibehält. So bleiben diese Steigerungen auch nach über einem Jahr bestehen.

Was kostet die TPS-Therapie und übernehmen die Krankenkassen die Kosten?

Als vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassene Therapie für Alzheimer-Demenz sind die privaten Krankenkassen eigentlich gehalten, die Behandlungskosten zu übernehmen. Aber dies hängt natürlich auch vom jeweiligen, individuellen Versicherungsschutz des Patienten ab. Die Kosten für die Therapie werden also von uns an den Patienten/die Patientin in Rechnung gestellt und diese können die Kosten danach bei ihrer PKV einreichen. Eine Kostenübernahme können wir jedoch auch nicht garantieren.

Bis es zu einer Kostenübernahme bei den gesetzlichen Krankenkassen kommt, werden leider noch Jahre ins Land ziehen. Bitte beachten Sie, dass wir in der Medizin nicht in Monaten, sondern in Jahren bzw. in Dekaden denken müssen. Dies hat juristische und verwaltungstechnische Verfahrensgründe, die viel Zeit in Anspruch nehmen – leider! Doch dies gilt nicht nur für die TPS, sondern für viele andere hervorragende Therapien auch, die noch jung sind.

Wenn die TPS-Therapie so wirkungsvoll ist: Wieso kennt man sie dann nicht überall?

Auch dies hat mit dem vorgenannten Punkt zu tun. Was der Bürger oft nicht sieht und weiß: Der Entwicklung einer Therapie gehen zunächst einmal lange Jahre der Forschung voraus. Dies ist auch für ein großes Unternehmen wie STORZ MEDICAL AG, weltweit führender Anbieter im Bereich der Stoßwellen-Therapie und anderen medizintechnischen Geräten, nicht anders. Ist eine Therapie dann endlich zugelassen, erfolgt die Marktbegehung. Auch diese dauert lange Zeit und eine Therapie muss auch erst einmal kommuniziert werden. Auch hier gilt wieder: In der Medizin entwickeln sich Etablierungen nicht in Monaten, sondern in Jahren.

Warum gibt es die TPS-Therapie bisher nur an so wenigen Standorten in Deutschland?

Dies ist leider vor allem der Corona-Pandemie geschuldet. Kurz zuvor war die Transkranielle Pulsstimulation (TPS®) mit NEUROLITH® zugelassen worden. Die Etablierung solcher klinischen Systeme, die durchaus ihren Preis haben (denken Sie an technische Entwicklung, Forschung, Studien und Zulassung) in großen Kliniken und Praxisketten ist mit langer Vorbereitung, viel Verwaltungsarbeit und nicht zuletzt mit der Einweisung in vielköpfiges Praxis- und Klinikpersonal verbunden. Durch Corona sind all diese Durchführungen deutlich erschwert.

Deshalb sind wir in der Praxisklinik Dr. Baltin als kleines Team ohne hierarchische Zwänge eine der ersten Anlaufstellen der Transkraniellen Pulsstimulation (TPS®) geworden. Weitere Standorte werden folgen. Und wie wir schon eingangs auf unserer Startseite geschrieben haben: Auch wir leisten gerne unseren Beitrag, dass die Kolleg*Innen von der TPS® Kenntnis nehmen.

Häufig gestellte Fragen - Alzheimer-Demenz Deutschland

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