Transkranielle Pulsstimulation (TPS) bei Alzheimer-Demenz: Neuer Erfahrungsbericht aus der Praxis

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Im neuen case report berichtet eine Familie über die Stagnation des Krankheitsverlauf seit 5 Jahren

Kann die Transkranielle Pulsstimulation (TPS) den Verlauf einer Alzheimer-Demenz verlangsamen? Ein neuer Erfahrungsbericht auf Alzheimer Deutschland schildert nun einen besonders außergewöhnlichen Fall aus der täglichen Praxis: Seit mittlerweile fünf Jahren stagniert der Krankheitsverlauf einer heute 81-jährigen Patientin aus Bayern, die bereits kurz nach ihrer Diagnose erstmals mit der TPS behandelt wurde.

Das Besondere daran: Das Informations-Portal „Alzheimer Deutschland“ begleitet diesen Fall bereits seit dem Jahr 2021 und konnte die Entwicklung der Patientin somit über viele Jahre hinweg beobachten.

Die damals 74-jährige Frau litt zunächst unter typischen Symptomen einer beginnenden Alzheimer-Demenz wie Vergesslichkeit, Orientierungsproblemen und Wiederholungen im Gespräch. Nachdem die Diagnose gestellt worden war, entschied sich die Familie gegen eine klassische medikamentöse Alzheimer-Therapie und suchte stattdessen nach weiteren Möglichkeiten. Über „Alzheimer Deutschland“ stieß sie bereits früh auf die damals noch weitgehend unbekannte Transkranielle Pulsstimulation (TPS), die seinerzeit erst an wenigen Standorten angeboten wurde.

Alzheimer-Demenz: Verbesserungen nach der ersten TPS-Serie

Bereits nach den ersten sechs TPS-Behandlungen (6 ambulante Sitzungen á 30 Minuten) im Jahr 2021 bemerkte die Familie deutliche Veränderungen: Die Orientierung der Patientin verbesserte sich wieder und auch die Vergesslichkeit stagnierte. Seitdem erhält die Patientin regelmäßige Auffrischungsbehandlungen alle sechs Wochen mit der TPS.

Parallel setzt die Familie auf einige unterstützende Maßnahmen. Dazu gehören Omega-3-Fettsäuren, niedrig dosiertes Lithium sowie regelmäßige Kuren mit PMA-Zeolith zur Unterstützung des Darmmilieus und der Darm-Hirn-Achse. Die Patientin nimmt bis heute auf eigenen keine klassischen Alzheimer-Medikamente ein, wobei die Transkranielle Pulsstimulation (TPS) normalerweise zusätzlich zur medikamentösen Therapie eingesetzt wird. Die heute 81-jährige Patientin lebt weiterhin allein in ihrem eigenen Haushalt, kocht selbst und bewältigt große Teile ihres Alltags eigenständig.

Ein außergewöhnlicher Einzelfall – aber der Krankheitsverlauf kann häufig verzögert werden

Natürlich handelt es sich hierbei um einen außergewöhnlichen Einzelfall. Die bisherigen Erfahrungen vieler TPS-Anwender zeigen allerdings immer häufiger, dass die Transkranielle Pulsstimulation Symptome verbessern und/oder den Krankheitsverlauf verzögern kann – eine derart langjährige Stagnation gilt jedoch als selten.

Gleichzeitig wächst die wissenschaftliche Datenlage zur TPS kontinuierlich weiter. Immer mehr Kliniken und Praxen im deutschsprachigen Raum arbeiten inzwischen mit der Methode und berichten in ihren Beobachtungen aus dem Praxisalltag, dass sich ihre Erfahrungen  mit den bislang publizierten Studien decken (siehe hierzu auch: Transkranielle Pulsstimulation (TPS) – wissenschaftliche Studien und Publikationen).

Für die Familie der Patientin steht vor allem eines im Mittelpunkt: Lebensqualität und Selbständigkeit

„Wir sind unendlich dankbar für diese Möglichkeit der Therapie. Ohne die TPS hätte meine Schwiegermutter vermutlich längst in ein Pflegeheim gemusst“, fasst die Schwiegertochter im Gespräch mit „Alzheimer Deutschland“ zusammen: „Wir hoffen, dass immer mehr Betroffene von der TPS erfahren, denn sie ist eine Chance auf echte Lebensqualität und die weitere Selbständigkeit der Patienten.“

Den ganzen Erfahrungsbericht lesen Sie hier:

Erfahrungsbericht 20 – stagnierte Alzheimer-Demenz durch TPS über 5 Jahre

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